Solidarität mit Israel - Ichthys Gemeinde Wiener Neustadt

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SOLIDARITÄT MIT ISRAEL

Die Nachrichten und Bilder, die wir seit dem 7. Oktober aus Israel erhalten haben, machen uns sprachlos und rufen blankes Entsetzen hervor. Undenkbares ist Wirklichkeit geworden.

Natürlich gab und gibt es auch an anderen Orten dieser Welt unfassbare Massaker.
Aber bei diesem Überfall der Hamas auf Israel geht es nochmals um eine andere Dimension, weil es hier eben um Israel geht, einem Volk, das aus der Sicht Gottes eine große Bedeutung für die ganze Welt hat.
Da sind wir als Christen in besonderer Weise herausgefordert, unsere Stimme zu erheben und Stellung zu beziehen.

Ich habe den Eindruck, dass Gott selbst jetzt durch das, was geschehen ist und noch geschehen wird, einen Prozess des Aufdeckens, des Entlarvens, des Offenbarens in Gang setzt, damit Menschen geöffnete Augen bekommen, um Lüge und Wahrheit, Licht und Dunkelheit unterscheiden zu können.
In vielen Gesprächen, Kommentaren und Diskussionen wird jetzt noch sichtbarer, wie einzelne Menschen, politische Verantwortungsträger, Kirchen und Nationen wirklich zu Israel stehen und was sie wirklich über Israel denken.

Natürlich verurteilt jeder die Gräueltaten, die jetzt geschehen sind, aber zwischen den Zeilen wird dann doch unterschwellig oder offen die grundsätzliche Haltung Israel gegenüber sichtbar. Da kommt heraus, wieviel Verurteilung, Blindheit und Unwissenheit im Zusammenhang mit Israel vorhanden ist. Bei allem momentanen Mitgefühl weist man dann schnell  auf ein langes Sündenregister Israels hin, in dem man in stereotyper Weise behauptet, dass die Juden ja  die Araber aus Israel vertrieben haben, dass sie allein verantwortlich sind für das Flüchtlingsproblem, dass sie die Palästinenser unterdrücken und einsperren (wie in Gaza), dass sie den Palästinensern ihr Land gestohlen haben, dass sie dieses Land jetzt  illegal besiedeln und dass sie schuld daran sind, dass es noch keinen eigenen Palästinenserstaat gibt.
Die Schlussfolgerung ist dann: Ja wenn Israel durch viele Jahre hindurch die Palästinenser so schlecht behandelt hat, muss man sich nicht wundern, wenn diese Wut explodiert und ausbricht.

Dabei geht es nicht darum, Israel zu verherrlichen und alles gut zu heißen, was es tut. Wenn wir die Bibel lesen, sehen wir ein Volk, das genau so sündhaft ist wie wir, da sitzen wir alle im selben Boot.
Jetzt ist eine Zeit, wo wir herausgefordert sind, genauer hinzuschauen, und uns die Augen öffnen zu lassen:
Es braucht geöffnete Augen für die politischen und geschichtlichen Hintergründe des israelisch-palästinensischen Konfliktes, was sind die wirklichen historischen Fakten und was sind ständig wiederholte Verdrehungen, Lügen und Geschichtsfälschungen.
Vor allem geht es aber auch um geöffnete Augen dafür, dass hinter einer ungerechtfertigten Anklage und Verurteilung Israels und dem Hass gegen Israel ganz grundsätzlich eine dämonische Macht steht, die letztlich Israel zerstören will. Diese Macht wird in den vielfältigen Gesichtern des Antisemitismus sichtbar.
Ein Gesicht dieses antisemitischen Geistes ist die islamisch geprägte Terrororganisation HAMAS, die die Vernichtung Israels als Volk und Land zu ihrem erklärten Ziel gemacht hat und deswegen Terror in seiner schlimmsten Form gegen Israel anwendet.

Das ist ein zutiefst antigöttlicher Geist, der nicht einfach von selbst verschwindet oder freiwillig kapituliert. Mit dieser Macht ist Israel konfrontiert und mit „Vertretern“ dieser Macht bringt ein Waffenstillstand oder sogar Friedensverhandlungen keine Lösung.

Für Christen ist es aber am wichtigsten, geöffnete Augen zu bekommen, welche Bedeutung Israel in den Augen Gottes hat und wie er zu Israel steht.

Die Geschichte Israels ist aufs engste mit dem einen einzigen, lebendigen Gott des Universums verbunden. Er hat dieses Volk geschaffen und erwählt, um sich durch dieses Volk der ganzen Welt zu offenbaren und die ganze Welt zu segnen. In Israel wurde Jesus als Jude geboren, der Sohn Gottes, um durch seinen Tod die ganze Menschheit zu erlösen.
Gott hat diesem Volk auch ein Land als ewigen Besitz gegeben, das Land Israel, in dem die Juden schon mehr als 3000 Jahre leben. Auch wenn sie zu gewissen Zeiten mehrheitlich außerhalb ihres Landes leben mussten, hat Gott diese Zusage des Landes nie zurückgenommen, sondern hat sogar versprochen, am Ende der Zeiten sein Volk zurückzuholen, damit es in diesem Land als eigene Nation leben kann, was seit 1948 Wirklichkeit geworden ist.

Mit diesem Volk hat sich Gott so identifiziert, dass er einen zerstörerischen Angriff auf Israel als einen Angriff auf sich selbst wertet. „Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an“ sagt Gott in Sacharja 2,12.
In 1. Mose 12,3 spricht Gott zu Abraham als Stammvater des ganzen Volkes: „Wer dich segnet, den werde ich auch segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen.“
Das hat bis heute Gültigkeit. Der Hass auf Israel ist Hass gegen den Gott Israels, das bleibt nicht ohne Folgen.
Darum ist es entscheidend, dass jetzt Israel selbst die ganze Hoffnung auf seinen Gott setzt, wie das der Beter von Psalm 121 mit folgenden Worten seinem Volk zuspricht:
„Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!  Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht.  Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. 5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand...  Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“

Ich möchte euch nun noch auf drei Unterlagen hinweisen, die Ihr hier auf der Webseite als zusätzliche Informationen anklicken könnt.
1) Eine Liste mit Gebetspunkten für die gegenwärtige Situation in Israel
2) Ein Faktencheck im Zusammenhang mit ständig geäußerten Vorwürfen gegen Israel
3) Eine Zusammenfassung der geschichtlichen Entwicklung Israels als Hintergrundinformation

Helmuth Eiwen
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